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    Netty

    [24.08.10 - 08:00] -------------------------------------


    Zuckersucht ist ein Ernährungsmärchen! / Wissenschaftliche Auswertung
    von 160 Studien findet keine Bestätigung für Hypothesen (mit Bild)

      Bonn (ots) -

      - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
        abrufbar unter http://www.presseportal.de/meldung/1669377 -

      Die Hypothese, Zucker könne süchtig machen, hält einer
    wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Professor David Benton
    von der Swansea Universität in Großbritannien nahm alle gängigen
    Hypothesen und davon abgeleitete Vermutungen unter die Lupe. Er
    wertete 160 Studien aus und fand keinerlei Bestätigung. Damit wird
    die vermeintlich existierende Zuckersucht ins Reich der
    Ernährungsmärchen verwiesen.

      Die Hypothese, Zucker könne auch Menschen körperlich abhängig
    machen, entstammt Versuchen an Ratten. Diesen hatten Forscher zwölf
    Stunden lang kein Futter gegeben und anschließend Laborfutter sowie
    wahlweise eine Zuckerlösung in unbegrenzter Menge angeboten. Nach
    einem Monat zeigten die Tiere Anzeichen einer Sucht. Sie nahmen beim
    ersten Angebot von Nahrung große Mengen an Zucker auf, was als
    "Fressanfall" eingeordnet wurde. Spezielle Medikamente, die bei
    Drogensüchtigen Entzugserscheinungen auslösen, wirkten auch bei den
    Tieren entsprechend. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass diese
    Beobachtungen an den Tieren auch Rückschlüsse auf den Menschen,
    zumindest auf Übergewichtige und Patienten mit einer sogenannten
    Binge Eating Disorder (einer Essstörung mit periodischen
    Heißhungeranfällen), zuließen.(1)

      Professor David Benton wollte dies genau wissen und überprüfte
    eine Vielzahl an Studien, um herauszufinden, ob die Hypothese und
    daraus abgeleitete Vermutungen durch Forschungsergebnisse am Menschen
    gestützt werden.(2,3) Sein Fazit: "Keine der auf Grundlage des
    Tiermodells aufgestellten Hypothesen hinsichtlich einer Zuckersucht
    bestätigt sich für den Menschen."

      Die wissenschaftliche Überprüfung förderte u. a. Folgendes zutage:

      Drogenmissbrauch und alle "natürlichen Belohnungen" führen im
    Gehirn zur Ausschüttung von Dopamin, aber die Reaktionsmuster
    unterscheiden sich

      Messungen bei den Tieren hatten gezeigt, dass nach der
    Zuckeraufnahme im Gehirn der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird,
    was auch nach Drogenkonsum der Fall ist. Professor Benton zeigt auf,
    dass nicht nur nach dem Verzehr von etwas Schmackhaftem wie Zucker,
    sondern in Folge aller "natürlichen Belohnungen" - dazu zählen
    angenehme Erlebnisse beim Musikhören, bei der Erwartung eines
    Gewinns, beim Anschauen eines freundlichen oder attraktiven Gesichts,
    beim Verliebt sein - eine Dopaminausschüttung messbar ist. Darüber
    hinaus gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem Reaktionsmuster
    des Gehirns auf Drogen und dem auf "natürliche Belohnungen". Allein
    die Messung einer Ausschüttung des Botenstoffs reicht also nicht aus,
    um Gemeinsamkeiten nachzuweisen.

      Viele Lebensmittel können starkes Verlangen auslösen - nicht nur
    süße Gesetzt den Fall, es gäbe eine körperliche Abhängigkeit von
    Zucker, müsste es, wie bei Drogen, ein starkes Verlangen nach Zucker
    geben. Studien zeigen aber, dass viele Lebensmittel bei Menschen
    Verlangen auslösen - nicht nur süße, sondern auch pikante wie
    Hamburger, Würstchen und Brathähnchen.

      Nach Abstinenz - z. B. nach Diäten - treten seltener
    Heißhungerattacken auf, was laut der Sucht-Hypothese genau umgekehrt
    sein müsste

      Typisch für eine Drogensucht ist, dass es nach Phasen der
    Abstinenz zu heftigem Verlangen und damit oft zu Rückfällen kommt.
    Nach der Sucht-Hypothese müssten sich also nach Diätphasen mit
    Verzicht auf Essen Heißhungerattacken verstärken. Mehrere von
    Professor Benton ausgewertete Studien zeigen aber genau das
    Gegenteil: Nach einer Diätphase reduzieren sich Heißhungerattacken
    auf ein geringes Maß. Und es zeigt sich, dass starkes Verlangen nach
    Lebensmitteln eher mit Langeweile, Angstgefühlen und Verstimmung
    verbunden ist als damit, ein Lebensmittel schon länger nicht mehr
    gegessen zu haben.

      Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Energie aus Zucker ist
    nicht mit Übergewicht assoziiert

      Wenn eine Sucht nach Zucker ein bestimmender Faktor für das
    Körpergewicht wäre, müsste es eine Verbindung zwischen dem
    Zuckerverzehr und dem Übergewicht geben. Viele Studien zeigen auch
    hier das Gegenteil: Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Energie
    aus Zucker geht mit einem niedrigeren Körpergewicht einher.

      Patienten mit Binge Eating Disorder erleben nach einer Diätphase
    weniger Essanfälle statt mehr, und Medikamente, die bei
    Drogensüchtigen Entzugserscheinungen hervorrufen, sind wirkungslos
    Auch bei Patienten, die an einer Binge Eating Disorder leiden, lässt
    sich keine der Hypothesen, die bei ihnen eine Verbindung zu einer
    Zuckersucht vermuten, bestätigen: Nach einer Diätphase reduzieren
    sich auch bei diesen Menschen die Essanfälle anstatt anzusteigen.
    Selbst die Einnahme spezieller Medikamente, die bei Drogensüchtigen
    Entzugserscheinungen auslösen, bleibt bei Patienten mit dieser
    Essstörung ohne Folgen, d. h. Entzugserscheinungen in Form von
    Essanfällen gibt es nicht.

      Aufgrund seiner Überprüfung mahnt Professor David Benton zur
    Vorsicht bei der Übertragung von Ergebnissen aus dem Tiermodell auf
    den Menschen und vor voreiligen Schlüssen. Tierversuche könnten
    lediglich dazu dienen, Hypothesen zu entwickeln, die aber in jedem
    einzelnen Fall anhand von Erkenntnissen aus Humanstudien überprüft
    werden müssten.

      Literaturverzeichnis

    (1)  Avena N. M., Rada P., Hoebel B. G. (2008): Evidence for sugar
    addiction: Behavioral and neurochemical effects of intermittent,
    excessive sugar intake. Neurosc Biobehav Rev 32: 20-39

    (2)  Benton, D. (2010): The plausibility of sugar addiction and its
    role in obesity and eating disorders. Clinical Nutrition 29: 288-303

    (3)  Benton D. (2010): Macht Zucker süchtig? Keine der vom Tiermodell
    abgeleiteten Hypothesen lässt sich für den Menschen bestätigen. In:
    Moderne Ernährung heute. Wissenschaftlicher Pressedienst 3/2010,
    Matissek R. (Hrsg.), Lebensmittelchemisches Institut (LCI) des
    Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie, Köln URL:
    http://www.suessefacts.de/wissenschaft/wpd_moderne_ernaehrung/

    Originaltext:         Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI)


    Netty

     [24.08.10 - 08:30] -------------------------------------


    Mit Hollywood-Star Zac Efron auf dem roten Teppich in München -
    Charity Auktion bei www.stargebot.de

      Bonn (ots) - Hollywood-Star Zac Efron stellt am 14. September 2010
    in München seinen neuen Film vor. Bei Stargebot Your Charity World -
    www.stargebot.de - können Sie noch bis zum 5. September 2010 eine
    exklusive Einladung für zwei Personen zur Deutschland-Premiere
    ersteigern.

      Erleben Sie Hollywood-Star Zac Efron live bei der
    Deutschland-Premiere seines neuen Films "Wie durch ein Wunder" auf
    dem roten Teppich.

      Der Film behandelt das sensible Thema wie schwierig es für junge
    Menschen ist, mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen.
    Doch man kann es schaffen und seinen Weg aus der Trauer zurück ins
    Leben finden.

      Nach der Filmpremiere sind die beiden Auktionsgewinner Gäste der
    exklusiven Premieren-Party mit vielen prominenten Gästen.

      Der Erlös aus dieser Auktion geht an die
    www.nicolaidis-stiftung.de und dort an das Projekt "YoungWings", die
    Online Plattform für trauernde und traumatisierte Kinder und
    Jugendliche.

      Das Projekt "Young Wings" gibt es seit Mai 2010 und steht unter
    der Schirmherrschaft von Staatsministerin Christine Haderthauer.
    "Young Wings" ist die online Plattform für trauernde und
    traumatisierte Kinder und Jugendliche, die einen oder beide
    Elternteile oder eine wichtige Bezugsperson verloren haben.

      Mehr Informationen: www.youngwings.de

    Originaltext:         Stargebot Charity Auktionsportal






    Netty

      --- [30.07.10 - 10:47] -------------------------------------

    Kritik am Vorgehen der Ärzte - Verband der Ersatzkassen hält
    Millionenbetrug für unerträglich

      Hamburg (ots) - Der Verband der Ersatzkassen in Niedersachsen hat
    entsetzt auf das Vorgehen der Ärzte reagiert, gegen die die
    Staatsanwaltschaft Verden wegen Bestechung und gewerbsmäßigem Betrugs
    ermittelt. Die Ermittlungen seien den Kassen seit längerem bekannt,
    sagte der Leiter des Ersatzkassenverbandes, Jörg Niemann, zu NDR
    Info. "Wir waren schon damals vom Ausmaß überrascht, in welchem
    Umfang hier doch betrügerisch vorgegangen wurde. Da verdienen Ärzte
    richtig gut und wollen dann noch über betrügerische Machenschaften
    zusätzliches Geld verdienen. So etwas geht nicht und muss abgestellt
    werden", sagte Niemann. Dieses Abrechnungssystem beruhe auf dem
    Prinzip der ehrlichen Abrechnung und das müsse man von jedem Arzt
    erwarten können. "Da darf ein Arzt nicht mit krummen Touren die
    Krankenkassen betrügen", so Niemann weiter. Der Verband wolle prüfen,
    ob das vorhandene System der Abrechnung noch sinnvoll, oder ob es
    nicht besser sei, jeder Praxis einen bestimmten Anteil an
    Sprechstundenbedarf zuzuteilen.

      NDR Info hatte über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Verden
    berichtet. Danach werden rund 50 Ärzte u. a. aus Celle, Hannover und
    Hameln sowie ein Pharmagroßhändler verdächtigt, die Krankenkassen um

    1, 2 Millionen Euro betrogen zu haben. Die Mediziner sollen gemeinsam
    mit dem Großhändler aus Niedersachsen deutlich mehr Rezepte für

    Sprechstundenbedarf ausgestellt und abgerechnet haben als geliefert.

    Sprechstundenbedarf wird dem Patienten direkt in der Praxis
    verabreicht, zum Beispiel Spritzen oder Salben. Über zentrale
    Prüfstellen werden diese Kosten allen gesetzlichen Krankenkassen in
    Rechnung gestellt. Die Krankenkassen haben aber keinerlei
    Möglichkeit, zu überprüfen, ob die Mittel auch tatsächlich gebraucht
    wurden.


      Zitate frei bei Nennung NDR Info. Rückfragen beantworten Ilka
    Steinhausen und Arne Meyer, NDR Info-Reporterpool, Tel.:
    040/4145-2868

    Originaltext:         NDR Norddeutscher Rundfunk

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    --- [30.07.10 - 09:00] -------------------------------------

    Ultraschall Bodyforming, die sanfte Alternative zur Fettabsaugung

      München (ots) - Jede Operation ist mit Risiken für den Patienten
    verbunden.

      In den Richtlinien, die ein Arzt seinem Patienten vor einer
    Fettabsaugung mit auf den Weg gibt, spiegeln sich die postoperativ zu
    erwartende Traumata wider. So werden je nach Alter des Patienten die
    Erstellung eines kleinen oder großen Blutbildes und eines EKGs
    verlangt. Ob eine Lokalanästhesie oder Vollnarkose benötigt wird,
    hängt dann vom Ausmaß des Eingriffs ab.

      Bei dem wird zunächst eine gefäßverengende Substanz unter die Haut
    injeziert. Eine halbe Stunde später ist die Haut so angeschwollen,
    dass sie schließlich wie aufgeblasen wirkt.

      Jetzt können mit Hinundherbewegen der Kanülen verfahrensabhängig
    Fettzellen oder Fett-Öl-Lachen abgesaugt werden, wobei Verletzungen
    von Nerven und großen Gefäßen dringend vermieden werden müssen.

      Eine häufige Folge dieser unsanften Methode der Fettreduktion, es
    kommt zu diversen Unebenheiten und Dellen in der Haut.

      Auch deshalb begrüßen viele Ärzte die Entwicklung eines ganz
    neuen, nicht invasiven Verfahrens, des Ultraschall Bodyformings.
    Hierbei werden Fettzellen per Ultraschall sosehr in Schwingungen
    versetzt, dass ihre Membran durchlässig wird, eingelagertes Fett  in
    das Zwischenzellgewebe eintritt und von dort über das Lymphsystem
    ausgeschwemmt werden kann.

      Zudem ist diese Behandlungsmethode für Patienten völlig
    schmerzfrei, kann also ohne Narkose oder Lokalanästhesie durchgeführt
    werden. Nach einer Behandlung kann der Patient nach Hause gehen, es
    entstehen ihm also auch keine Ausfallzeiten in seiner Arbeit.

      Aus ärztlicher Sicht gilt es immer Traumata zu vermeiden. Darum
    ist die nicht invasive Ultraschall Cavitation einer klassischen
    Fettabsaugung unbedingt vorzuziehen. Umsomehr, wenn auch das Ergebnis
    überzeugt. Schon nach 1-2 Behandlungen ist es besonders dann messbar,
    wenn Ultraschall Cavitation in den Bereichen von Bauch, Hüfte,
    Oberschenkel oder bei einem Doppelkinn angewandt wird.

      Patienten Information: 089-425428

      Fachinformationen: dr.bauermeister@triggosan.eu

    Originaltext:         Institut für Triggermedizin

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    Netty

    BKA: Bundeskriminalamt und Bundesamt für Sicherheit in der
    Informationstechnik raten Nutzern zur Vorsicht: Neue Schadsoftware
    spioniert Kreditkarten- und Online-Banking-Daten aus

      Wiesbaden (ots) - Wiesbaden/Bonn - Bundeskriminalamt und Bundesamt
    für Sicherheit in der Informationstechnik raten Nutzern zur Vorsicht:
    Derzeit verbreitet sich eine neue Variante von Schadsoftware, die
    Online-Banking- und Kredikartendaten ausspioniert. Das Trojanische
    Pferd ist bereits seit mehreren Jahren aktiv. Die neue Variante hat
    es zurzeit gezielt auf TANs von Online-Banking-Nutzern und
    Kreditkartendaten abgesehen. Die Infektion des PCs erfolgt meist
    durch ein so genanntes Drive-by-Exploit, also den Besuch einer mit
    Schadcode infizierten Webseite.

      Wenn der Computer eines Nutzers mit dieser neuen Variante der
    Schadsoftware infiziert ist und dieser die Anmelde-Webseite seines
    Kreditkarten- oder Bankportals öffnet, sorgt die Schadsoftware dafür,
    dass zwar die korrekte Webseite aufgerufen, dort aber manipulierte
    Inhalte angezeigt werden.

      Unter Vorspielung falscher Tatsachen wird der Nutzer so dazu
    gebracht, bestimmte Daten preiszugeben. Die angebliche Begründung
    sieht zum Beispiel im Fall der Kredikartendaten wie folgt aus:

      "Die XY Portal passt sich den hohen Kundenansprüchen an. Wir
    bleiben immer auf dem neusten Stand mit Sicherheitsvorschriften um
    unseren Kunden mehr Sicherheiten zu bieten. Unser
    Sicherheitsabteilung erfand ein neues Sicherheitssystem, die Angriffe
    von Dritten verhindert um Betrugsfälle. Diese Sicherheitssystem muss
    von allen Online-Banking-Kunden genutzt werden. Wir empfehlen Ihre
    Daten zu Angleichung anzugeben. Sollte die Anmeldung in 48 Stunden
    nicht erfolgen, so wird Ihre Karte vorübergehend gesperrt, bis zu
    Ende der Anmeldevorgang."

      Dadurch sollen die Nutzer dazu gebracht werden, insbesondere Daten
    zur Kreditkartennummer, zum Inhaber der Kreditkarte, zum
    Gültigkeitsdatum, zur Prüfnummer (CVV2/CVC2 auf der Rückseite der
    Karte) und zum Geburtsdatum des Karteninhabers auf der entsprechend
    erscheinenden Maske einzugeben. In anderen Fällen manipuliert die
    Schadsoftware Online-Banking-Seiten und fordert dort unter anderem
    zur Eingabe von 20 TANs auf. Die auf dem Computer installierte
    Schadsoftware leitet diese Informationen an die Täter weiter, welche
    die Daten entweder persönlich gewinnbringend einsetzen oder damit
    handeln können.

      Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der
    Informationstechnik raten daher zur Vorsicht:

      Sollten Sie beim Aufrufen Ihres Kreditkarten- oder Bank-Portals
    die oben dargestellte oder eine ähnliche Aufforderung zur Eingabe
    ihrer Daten erhalten, geben Sie diese keinesfalls ein. Ihr Rechner
    ist dann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Schadsoftware
    infiziert. Nehmen Sie im Zweifelsfall zur Klärung Kontakt zu Ihrem
    Bank- bzw. Kreditkarteninstitut auf. Um einer Infektion mit der
    Schadsoftware vorzubeugen bzw. eine bereits erfolgte Infektion des
    Rechners zu beseitigen, sollten Nutzer ein aktuelles
    Virenschutzprogramm einsetzen. Sie sollten darüber hinaus darauf
    achten, dass Sie regelmäßig die Sicherheitsupdates für Ihr
    Betriebssystem und für weitere verwendete Software installieren sowie
    eine Personal Firewall  einsetzen. Vorsichtig sollten Nutzer auch bei
    Links oder Dateianhängen in E-Mails sein: Dahinter können sich
    Schadprogramme oder infizierte oder gefälschte Webseiten verbergen.


    Originaltext:         Bundeskriminalamt

    ------------------------------------------------------------------BPOL-HB: Reisende erleidet Knalltrauma durch Steinwurf auf Zug

      Bremen (ots) - Celle-Dasselsbruch/ 27.07.2010/ 16.35 Uhr-17.35 Uhr

      Zwei ICE-Züge wurden gestern mit Steinen beworfen. Eine 47-jährige
    Hamburgerin wurde dadurch verletzt. Die Bundespolizei ermittelt.

      Auf der ICE-Strecke Hannover - Celle kam es gestern zu zwei
    gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr. Bislang noch unbekannte
    Täter bewarfen um 16.35 Uhr und um 17.35 Uhr den ICE Richtung
    Hamburg. Der Tatort liegt zwischen Celle und Dasselsbruch an der
    Bahnstrecke. Beide Male wurde jeweils eine Scheibe beschädigt. Diese
    zersplitterten, wurden jedoch nicht durchschlagen. In dem ICE um
    17.35 Uhr befand sich eine Reisende unmittelbar an dem Fensterplatz,
    an dem der Stein einschlug. Die Hamburgerin erlitt ein Knalltrauma am
    rechten Ohr. Gegen den oder die Täter wurde ein Strafverfahren wegen
    gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

      Die Bundespolizei sucht zu diesen Vorfällen Zeugen, um den
    Sachverhalt abschließend aufklären zu können. Hinweise nimmt die
    Bundespolizeiinspektion Bremen unter der Tel. 0421-16299 5 entgegen.
    In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor derartigen Handeln
    und den nicht absehbaren Folgen. Nicht nur Zuginsassen können durch
    Glassplitter verletzt werden, sondern auch die Verursacher begeben
    sich in erhebliche Gefahr.


    Originaltext:         Bundespolizeiinspektion Bremen

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      --- [28.07.10 - 09:52] -------------------------------------

    Haussanierer erhalten wieder Förderung für Wärme aus erneuerbaren
    Energien / Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben

      Berlin (ots) - Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit
    erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen
    wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem
    Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine
    Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen. "Wir empfehlen
    Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die
    Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage,
    Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender
    Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt", so Thomas Kwapich,
    Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena
    gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für
    erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden:

      Solaranlagen

      Eine thermische Solaranlage mit acht Quadratmeter Kollektorfläche,
    die Energie für die Heizung und Trinkwarmwasser liefert, wird vom
    Staat mit 720 Euro gefördert. Solaranlagen zur reinen
    Trinkwarmwasserversorgung fallen zukünftig aus der Förderung heraus.
    Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist
    derzeit noch nicht möglich. Deshalb werden effiziente
    Anlagenkombinationen extra gefördert. Wer seinen alten Kessel
    beispielsweise durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, erhält bis
    31.12.2010 einen Bonus von 400 Euro. Installieren Hausbesitzer
    zusätzlich zur Solaranlage eine förderfähige Pelletheizung oder
    Wärmepumpe als Heizsystem, erhalten sie einen weiteren Bonus von 500
    Euro. Eine Solarthermieanlage liefert in den warmen Monaten meist
    genug Energie, um den Trinkwarmwasserbedarf eines Hauses zu decken.
    Der Heizkessel kann dann ausgeschaltet werden.

      Holzheizungen

      Den Einbau eines neuen Holzpelletkessel mit Pufferspeicher
    unterstützt der Staat mit mindestens 2.500 Euro. Moderne
    Holzpelletheizungen funktionieren genauso komfortabel und verlässlich
    wie konventionelle Heizsysteme. Wichtig ist genügend Lagerfläche für
    die Pellets. Allerdings gibt es auch hier innovative Lösungen: So
    können unter Treppenbauten in kleinen Reihenhäusern die Pellets
    gelagert werden. Auch preislich sind sie eine echte Alternative zu Öl
    und Gas, da ihre Energiekosten in den letzten Jahren konstant
    niedriger als die der fossilen Rohstoffe waren. Besonders
    emissionsarme und effiziente Holzpelletkessel sind mit dem Blauen
    Engel gekennzeichnet.

      Wärmepumpen

      Bei der Förderung der Wärmepumpe kommt es auf die verwendete
    Technik an. Hausbesitzer eines Einfamilienhauses, die eine
    Erdwärmepumpe einbauen, erhalten eine Förderung von maximal 2.400
    Euro. Beim Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe reduziert sich der
    Zuschuss auf höchstens 1.200 Euro für ein Einfamilienhaus. Eine
    Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme des Erdreichs, Wassers oder der
    Luft als Wärmequelle. Am effizientesten sind Erdwärmepumpen, da das
    Erdreich im Gegensatz zur Außenluft auch im kalten Winter relativ
    konstante Temperaturen aufweist. Wärmepumpen lohnen sich nur in gut
    gedämmten Häusern.

      Wer auch gleichzeitig seinen Energieverbrauch senken möchte,
    sollte über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus
    nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbraucht bis zu 90 Prozent
    weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und kann
    mit einem dena-Gütesiegel als Effizienzhaus zertifiziert werden.
    Unter www.zukunft-haus.info erhalten Interessierte weiterführende
    Informationen.

    Originaltext:         Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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