Netty
[24.08.10 - 08:00] -------------------------------------
Zuckersucht ist ein Ernährungsmärchen! / Wissenschaftliche Auswertung
von 160 Studien findet keine Bestätigung für Hypothesen (mit Bild)
Bonn (ots) -
- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/meldung/1669377 -
Die Hypothese, Zucker könne süchtig machen, hält einer
wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Professor David Benton
von der Swansea Universität in Großbritannien nahm alle gängigen
Hypothesen und davon abgeleitete Vermutungen unter die Lupe. Er
wertete 160 Studien aus und fand keinerlei Bestätigung. Damit wird
die vermeintlich existierende Zuckersucht ins Reich der
Ernährungsmärchen verwiesen.
Die Hypothese, Zucker könne auch Menschen körperlich abhängig
machen, entstammt Versuchen an Ratten. Diesen hatten Forscher zwölf
Stunden lang kein Futter gegeben und anschließend Laborfutter sowie
wahlweise eine Zuckerlösung in unbegrenzter Menge angeboten. Nach
einem Monat zeigten die Tiere Anzeichen einer Sucht. Sie nahmen beim
ersten Angebot von Nahrung große Mengen an Zucker auf, was als
"Fressanfall" eingeordnet wurde. Spezielle Medikamente, die bei
Drogensüchtigen Entzugserscheinungen auslösen, wirkten auch bei den
Tieren entsprechend. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass diese
Beobachtungen an den Tieren auch Rückschlüsse auf den Menschen,
zumindest auf Übergewichtige und Patienten mit einer sogenannten
Binge Eating Disorder (einer Essstörung mit periodischen
Heißhungeranfällen), zuließen.(1)
Professor David Benton wollte dies genau wissen und überprüfte
eine Vielzahl an Studien, um herauszufinden, ob die Hypothese und
daraus abgeleitete Vermutungen durch Forschungsergebnisse am Menschen
gestützt werden.(2,3) Sein Fazit: "Keine der auf Grundlage des
Tiermodells aufgestellten Hypothesen hinsichtlich einer Zuckersucht
bestätigt sich für den Menschen."
Die wissenschaftliche Überprüfung förderte u. a. Folgendes zutage:
Drogenmissbrauch und alle "natürlichen Belohnungen" führen im
Gehirn zur Ausschüttung von Dopamin, aber die Reaktionsmuster
unterscheiden sich
Messungen bei den Tieren hatten gezeigt, dass nach der
Zuckeraufnahme im Gehirn der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird,
was auch nach Drogenkonsum der Fall ist. Professor Benton zeigt auf,
dass nicht nur nach dem Verzehr von etwas Schmackhaftem wie Zucker,
sondern in Folge aller "natürlichen Belohnungen" - dazu zählen
angenehme Erlebnisse beim Musikhören, bei der Erwartung eines
Gewinns, beim Anschauen eines freundlichen oder attraktiven Gesichts,
beim Verliebt sein - eine Dopaminausschüttung messbar ist. Darüber
hinaus gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem Reaktionsmuster
des Gehirns auf Drogen und dem auf "natürliche Belohnungen". Allein
die Messung einer Ausschüttung des Botenstoffs reicht also nicht aus,
um Gemeinsamkeiten nachzuweisen.
Viele Lebensmittel können starkes Verlangen auslösen - nicht nur
süße Gesetzt den Fall, es gäbe eine körperliche Abhängigkeit von
Zucker, müsste es, wie bei Drogen, ein starkes Verlangen nach Zucker
geben. Studien zeigen aber, dass viele Lebensmittel bei Menschen
Verlangen auslösen - nicht nur süße, sondern auch pikante wie
Hamburger, Würstchen und Brathähnchen.
Nach Abstinenz - z. B. nach Diäten - treten seltener
Heißhungerattacken auf, was laut der Sucht-Hypothese genau umgekehrt
sein müsste
Typisch für eine Drogensucht ist, dass es nach Phasen der
Abstinenz zu heftigem Verlangen und damit oft zu Rückfällen kommt.
Nach der Sucht-Hypothese müssten sich also nach Diätphasen mit
Verzicht auf Essen Heißhungerattacken verstärken. Mehrere von
Professor Benton ausgewertete Studien zeigen aber genau das
Gegenteil: Nach einer Diätphase reduzieren sich Heißhungerattacken
auf ein geringes Maß. Und es zeigt sich, dass starkes Verlangen nach
Lebensmitteln eher mit Langeweile, Angstgefühlen und Verstimmung
verbunden ist als damit, ein Lebensmittel schon länger nicht mehr
gegessen zu haben.
Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Energie aus Zucker ist
nicht mit Übergewicht assoziiert
Wenn eine Sucht nach Zucker ein bestimmender Faktor für das
Körpergewicht wäre, müsste es eine Verbindung zwischen dem
Zuckerverzehr und dem Übergewicht geben. Viele Studien zeigen auch
hier das Gegenteil: Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an Energie
aus Zucker geht mit einem niedrigeren Körpergewicht einher.
Patienten mit Binge Eating Disorder erleben nach einer Diätphase
weniger Essanfälle statt mehr, und Medikamente, die bei
Drogensüchtigen Entzugserscheinungen hervorrufen, sind wirkungslos
Auch bei Patienten, die an einer Binge Eating Disorder leiden, lässt
sich keine der Hypothesen, die bei ihnen eine Verbindung zu einer
Zuckersucht vermuten, bestätigen: Nach einer Diätphase reduzieren
sich auch bei diesen Menschen die Essanfälle anstatt anzusteigen.
Selbst die Einnahme spezieller Medikamente, die bei Drogensüchtigen
Entzugserscheinungen auslösen, bleibt bei Patienten mit dieser
Essstörung ohne Folgen, d. h. Entzugserscheinungen in Form von
Essanfällen gibt es nicht.
Aufgrund seiner Überprüfung mahnt Professor David Benton zur
Vorsicht bei der Übertragung von Ergebnissen aus dem Tiermodell auf
den Menschen und vor voreiligen Schlüssen. Tierversuche könnten
lediglich dazu dienen, Hypothesen zu entwickeln, die aber in jedem
einzelnen Fall anhand von Erkenntnissen aus Humanstudien überprüft
werden müssten.
Literaturverzeichnis
(1) Avena N. M., Rada P., Hoebel B. G. (2008): Evidence for sugar
addiction: Behavioral and neurochemical effects of intermittent,
excessive sugar intake. Neurosc Biobehav Rev 32: 20-39
(2) Benton, D. (2010): The plausibility of sugar addiction and its
role in obesity and eating disorders. Clinical Nutrition 29: 288-303
(3) Benton D. (2010): Macht Zucker süchtig? Keine der vom Tiermodell
abgeleiteten Hypothesen lässt sich für den Menschen bestätigen. In:
Moderne Ernährung heute. Wissenschaftlicher Pressedienst 3/2010,
Matissek R. (Hrsg.), Lebensmittelchemisches Institut (LCI) des
Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie, Köln URL:
http://www.suessefacts.de/wissenschaft/wpd_moderne_ernaehrung/
Originaltext: Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI)
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[24.08.10 - 08:30] -------------------------------------
Mit Hollywood-Star Zac Efron auf dem roten Teppich in München -
Charity Auktion bei www.stargebot.de
Bonn (ots) - Hollywood-Star Zac Efron stellt am 14. September 2010
in München seinen neuen Film vor. Bei Stargebot Your Charity World -
www.stargebot.de - können Sie noch bis zum 5. September 2010 eine
exklusive Einladung für zwei Personen zur Deutschland-Premiere
ersteigern.
Erleben Sie Hollywood-Star Zac Efron live bei der
Deutschland-Premiere seines neuen Films "Wie durch ein Wunder" auf
dem roten Teppich.
Der Film behandelt das sensible Thema wie schwierig es für junge
Menschen ist, mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen.
Doch man kann es schaffen und seinen Weg aus der Trauer zurück ins
Leben finden.
Nach der Filmpremiere sind die beiden Auktionsgewinner Gäste der
exklusiven Premieren-Party mit vielen prominenten Gästen.
Der Erlös aus dieser Auktion geht an die
www.nicolaidis-stiftung.de und dort an das Projekt "YoungWings", die
Online Plattform für trauernde und traumatisierte Kinder und
Jugendliche.
Das Projekt "Young Wings" gibt es seit Mai 2010 und steht unter
der Schirmherrschaft von Staatsministerin Christine Haderthauer.
"Young Wings" ist die online Plattform für trauernde und
traumatisierte Kinder und Jugendliche, die einen oder beide
Elternteile oder eine wichtige Bezugsperson verloren haben.
Mehr Informationen: www.youngwings.de
Originaltext: Stargebot Charity Auktionsportal
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--- [30.07.10 - 10:47] -------------------------------------
Kritik am Vorgehen der Ärzte - Verband der Ersatzkassen hält
Millionenbetrug für unerträglichHamburg (ots) - Der Verband der Ersatzkassen in Niedersachsen hat
entsetzt auf das Vorgehen der Ärzte reagiert, gegen die die
Staatsanwaltschaft Verden wegen Bestechung und gewerbsmäßigem Betrugs
ermittelt. Die Ermittlungen seien den Kassen seit längerem bekannt,
sagte der Leiter des Ersatzkassenverbandes, Jörg Niemann, zu NDR
Info. "Wir waren schon damals vom Ausmaß überrascht, in welchem
Umfang hier doch betrügerisch vorgegangen wurde. Da verdienen Ärzte
richtig gut und wollen dann noch über betrügerische Machenschaften
zusätzliches Geld verdienen. So etwas geht nicht und muss abgestellt
werden", sagte Niemann. Dieses Abrechnungssystem beruhe auf dem
Prinzip der ehrlichen Abrechnung und das müsse man von jedem Arzt
erwarten können. "Da darf ein Arzt nicht mit krummen Touren die
Krankenkassen betrügen", so Niemann weiter. Der Verband wolle prüfen,
ob das vorhandene System der Abrechnung noch sinnvoll, oder ob es
nicht besser sei, jeder Praxis einen bestimmten Anteil an
Sprechstundenbedarf zuzuteilen.NDR Info hatte über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Verden
berichtet. Danach werden rund 50 Ärzte u. a. aus Celle, Hannover und
Hameln sowie ein Pharmagroßhändler verdächtigt, die Krankenkassen um1, 2 Millionen Euro betrogen zu haben. Die Mediziner sollen gemeinsam
mit dem Großhändler aus Niedersachsen deutlich mehr Rezepte fürSprechstundenbedarf ausgestellt und abgerechnet haben als geliefert.
Sprechstundenbedarf wird dem Patienten direkt in der Praxis
verabreicht, zum Beispiel Spritzen oder Salben. Über zentrale
Prüfstellen werden diese Kosten allen gesetzlichen Krankenkassen in
Rechnung gestellt. Die Krankenkassen haben aber keinerlei
Möglichkeit, zu überprüfen, ob die Mittel auch tatsächlich gebraucht
wurden.
Zitate frei bei Nennung NDR Info. Rückfragen beantworten Ilka
Steinhausen und Arne Meyer, NDR Info-Reporterpool, Tel.:
040/4145-2868Originaltext: NDR Norddeutscher Rundfunk
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--- [30.07.10 - 09:00] -------------------------------------
Ultraschall Bodyforming, die sanfte Alternative zur Fettabsaugung
München (ots) - Jede Operation ist mit Risiken für den Patienten
verbunden.In den Richtlinien, die ein Arzt seinem Patienten vor einer
Fettabsaugung mit auf den Weg gibt, spiegeln sich die postoperativ zu
erwartende Traumata wider. So werden je nach Alter des Patienten die
Erstellung eines kleinen oder großen Blutbildes und eines EKGs
verlangt. Ob eine Lokalanästhesie oder Vollnarkose benötigt wird,
hängt dann vom Ausmaß des Eingriffs ab.Bei dem wird zunächst eine gefäßverengende Substanz unter die Haut
injeziert. Eine halbe Stunde später ist die Haut so angeschwollen,
dass sie schließlich wie aufgeblasen wirkt.Jetzt können mit Hinundherbewegen der Kanülen verfahrensabhängig
Fettzellen oder Fett-Öl-Lachen abgesaugt werden, wobei Verletzungen
von Nerven und großen Gefäßen dringend vermieden werden müssen.Eine häufige Folge dieser unsanften Methode der Fettreduktion, es
kommt zu diversen Unebenheiten und Dellen in der Haut.Auch deshalb begrüßen viele Ärzte die Entwicklung eines ganz
neuen, nicht invasiven Verfahrens, des Ultraschall Bodyformings.
Hierbei werden Fettzellen per Ultraschall sosehr in Schwingungen
versetzt, dass ihre Membran durchlässig wird, eingelagertes Fett in
das Zwischenzellgewebe eintritt und von dort über das Lymphsystem
ausgeschwemmt werden kann.Zudem ist diese Behandlungsmethode für Patienten völlig
schmerzfrei, kann also ohne Narkose oder Lokalanästhesie durchgeführt
werden. Nach einer Behandlung kann der Patient nach Hause gehen, es
entstehen ihm also auch keine Ausfallzeiten in seiner Arbeit.Aus ärztlicher Sicht gilt es immer Traumata zu vermeiden. Darum
ist die nicht invasive Ultraschall Cavitation einer klassischen
Fettabsaugung unbedingt vorzuziehen. Umsomehr, wenn auch das Ergebnis
überzeugt. Schon nach 1-2 Behandlungen ist es besonders dann messbar,
wenn Ultraschall Cavitation in den Bereichen von Bauch, Hüfte,
Oberschenkel oder bei einem Doppelkinn angewandt wird.Patienten Information: 089-425428
Fachinformationen: dr.bauermeister@triggosan.eu
Originaltext: Institut für Triggermedizin
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Netty
BKA: Bundeskriminalamt und Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik raten Nutzern zur Vorsicht: Neue Schadsoftware
spioniert Kreditkarten- und Online-Banking-Daten ausWiesbaden (ots) - Wiesbaden/Bonn - Bundeskriminalamt und Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik raten Nutzern zur Vorsicht:
Derzeit verbreitet sich eine neue Variante von Schadsoftware, die
Online-Banking- und Kredikartendaten ausspioniert. Das Trojanische
Pferd ist bereits seit mehreren Jahren aktiv. Die neue Variante hat
es zurzeit gezielt auf TANs von Online-Banking-Nutzern und
Kreditkartendaten abgesehen. Die Infektion des PCs erfolgt meist
durch ein so genanntes Drive-by-Exploit, also den Besuch einer mit
Schadcode infizierten Webseite.Wenn der Computer eines Nutzers mit dieser neuen Variante der
Schadsoftware infiziert ist und dieser die Anmelde-Webseite seines
Kreditkarten- oder Bankportals öffnet, sorgt die Schadsoftware dafür,
dass zwar die korrekte Webseite aufgerufen, dort aber manipulierte
Inhalte angezeigt werden.Unter Vorspielung falscher Tatsachen wird der Nutzer so dazu
gebracht, bestimmte Daten preiszugeben. Die angebliche Begründung
sieht zum Beispiel im Fall der Kredikartendaten wie folgt aus:"Die XY Portal passt sich den hohen Kundenansprüchen an. Wir
bleiben immer auf dem neusten Stand mit Sicherheitsvorschriften um
unseren Kunden mehr Sicherheiten zu bieten. Unser
Sicherheitsabteilung erfand ein neues Sicherheitssystem, die Angriffe
von Dritten verhindert um Betrugsfälle. Diese Sicherheitssystem muss
von allen Online-Banking-Kunden genutzt werden. Wir empfehlen Ihre
Daten zu Angleichung anzugeben. Sollte die Anmeldung in 48 Stunden
nicht erfolgen, so wird Ihre Karte vorübergehend gesperrt, bis zu
Ende der Anmeldevorgang."Dadurch sollen die Nutzer dazu gebracht werden, insbesondere Daten
zur Kreditkartennummer, zum Inhaber der Kreditkarte, zum
Gültigkeitsdatum, zur Prüfnummer (CVV2/CVC2 auf der Rückseite der
Karte) und zum Geburtsdatum des Karteninhabers auf der entsprechend
erscheinenden Maske einzugeben. In anderen Fällen manipuliert die
Schadsoftware Online-Banking-Seiten und fordert dort unter anderem
zur Eingabe von 20 TANs auf. Die auf dem Computer installierte
Schadsoftware leitet diese Informationen an die Täter weiter, welche
die Daten entweder persönlich gewinnbringend einsetzen oder damit
handeln können.Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik raten daher zur Vorsicht:Sollten Sie beim Aufrufen Ihres Kreditkarten- oder Bank-Portals
die oben dargestellte oder eine ähnliche Aufforderung zur Eingabe
ihrer Daten erhalten, geben Sie diese keinesfalls ein. Ihr Rechner
ist dann mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Schadsoftware
infiziert. Nehmen Sie im Zweifelsfall zur Klärung Kontakt zu Ihrem
Bank- bzw. Kreditkarteninstitut auf. Um einer Infektion mit der
Schadsoftware vorzubeugen bzw. eine bereits erfolgte Infektion des
Rechners zu beseitigen, sollten Nutzer ein aktuelles
Virenschutzprogramm einsetzen. Sie sollten darüber hinaus darauf
achten, dass Sie regelmäßig die Sicherheitsupdates für Ihr
Betriebssystem und für weitere verwendete Software installieren sowie
eine Personal Firewall einsetzen. Vorsichtig sollten Nutzer auch bei
Links oder Dateianhängen in E-Mails sein: Dahinter können sich
Schadprogramme oder infizierte oder gefälschte Webseiten verbergen.
Originaltext: Bundeskriminalamt------------------------------------------------------------------BPOL-HB: Reisende erleidet Knalltrauma durch Steinwurf auf Zug
Bremen (ots) - Celle-Dasselsbruch/ 27.07.2010/ 16.35 Uhr-17.35 Uhr
Zwei ICE-Züge wurden gestern mit Steinen beworfen. Eine 47-jährige
Hamburgerin wurde dadurch verletzt. Die Bundespolizei ermittelt.Auf der ICE-Strecke Hannover - Celle kam es gestern zu zwei
gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr. Bislang noch unbekannte
Täter bewarfen um 16.35 Uhr und um 17.35 Uhr den ICE Richtung
Hamburg. Der Tatort liegt zwischen Celle und Dasselsbruch an der
Bahnstrecke. Beide Male wurde jeweils eine Scheibe beschädigt. Diese
zersplitterten, wurden jedoch nicht durchschlagen. In dem ICE um
17.35 Uhr befand sich eine Reisende unmittelbar an dem Fensterplatz,
an dem der Stein einschlug. Die Hamburgerin erlitt ein Knalltrauma am
rechten Ohr. Gegen den oder die Täter wurde ein Strafverfahren wegen
gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.Die Bundespolizei sucht zu diesen Vorfällen Zeugen, um den
Sachverhalt abschließend aufklären zu können. Hinweise nimmt die
Bundespolizeiinspektion Bremen unter der Tel. 0421-16299 5 entgegen.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor derartigen Handeln
und den nicht absehbaren Folgen. Nicht nur Zuginsassen können durch
Glassplitter verletzt werden, sondern auch die Verursacher begeben
sich in erhebliche Gefahr.
Originaltext: Bundespolizeiinspektion Bremen------------------------------------------------------------------
--- [28.07.10 - 09:52] -------------------------------------
Haussanierer erhalten wieder Förderung für Wärme aus erneuerbaren
Energien / Sperre für Marktanreizprogramm aufgehobenBerlin (ots) - Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit
erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen
wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem
Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine
Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen. "Wir empfehlen
Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die
Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage,
Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender
Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt", so Thomas Kwapich,
Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena
gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für
erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden:Solaranlagen
Eine thermische Solaranlage mit acht Quadratmeter Kollektorfläche,
die Energie für die Heizung und Trinkwarmwasser liefert, wird vom
Staat mit 720 Euro gefördert. Solaranlagen zur reinen
Trinkwarmwasserversorgung fallen zukünftig aus der Förderung heraus.
Die alleinige Energieversorgung von Gebäuden mit Solaranlagen ist
derzeit noch nicht möglich. Deshalb werden effiziente
Anlagenkombinationen extra gefördert. Wer seinen alten Kessel
beispielsweise durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, erhält bis
31.12.2010 einen Bonus von 400 Euro. Installieren Hausbesitzer
zusätzlich zur Solaranlage eine förderfähige Pelletheizung oder
Wärmepumpe als Heizsystem, erhalten sie einen weiteren Bonus von 500
Euro. Eine Solarthermieanlage liefert in den warmen Monaten meist
genug Energie, um den Trinkwarmwasserbedarf eines Hauses zu decken.
Der Heizkessel kann dann ausgeschaltet werden.Holzheizungen
Den Einbau eines neuen Holzpelletkessel mit Pufferspeicher
unterstützt der Staat mit mindestens 2.500 Euro. Moderne
Holzpelletheizungen funktionieren genauso komfortabel und verlässlich
wie konventionelle Heizsysteme. Wichtig ist genügend Lagerfläche für
die Pellets. Allerdings gibt es auch hier innovative Lösungen: So
können unter Treppenbauten in kleinen Reihenhäusern die Pellets
gelagert werden. Auch preislich sind sie eine echte Alternative zu Öl
und Gas, da ihre Energiekosten in den letzten Jahren konstant
niedriger als die der fossilen Rohstoffe waren. Besonders
emissionsarme und effiziente Holzpelletkessel sind mit dem Blauen
Engel gekennzeichnet.Wärmepumpen
Bei der Förderung der Wärmepumpe kommt es auf die verwendete
Technik an. Hausbesitzer eines Einfamilienhauses, die eine
Erdwärmepumpe einbauen, erhalten eine Förderung von maximal 2.400
Euro. Beim Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe reduziert sich der
Zuschuss auf höchstens 1.200 Euro für ein Einfamilienhaus. Eine
Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme des Erdreichs, Wassers oder der
Luft als Wärmequelle. Am effizientesten sind Erdwärmepumpen, da das
Erdreich im Gegensatz zur Außenluft auch im kalten Winter relativ
konstante Temperaturen aufweist. Wärmepumpen lohnen sich nur in gut
gedämmten Häusern.Wer auch gleichzeitig seinen Energieverbrauch senken möchte,
sollte über eine energetische Modernisierung zum Effizienzhaus
nachdenken. Ein umfassend gedämmtes Haus verbraucht bis zu 90 Prozent
weniger Energie als ein vergleichbarer unsanierter Altbau und kann
mit einem dena-Gütesiegel als Effizienzhaus zertifiziert werden.
Unter www.zukunft-haus.info erhalten Interessierte weiterführende
Informationen.Originaltext: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
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