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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von netzwerkB,
netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) ist seit dem 10. April 2010 eine rechtsfähige Organisation.
Zur Gründungsversammlung waren mehr Menschen anwesend, als zur ersten Montagsdemo in Leipzig. Diese führte dazu, dass die Berliner Mauer zum Einsturz gebracht wurde! netzwerkB will die Schweigemauer sexualisierter Gewalt zum Einsturz bringen. Je mehr Menschen uns dabei unterstützen, um so schneller wird die Mauer fallen.
Wir möchten in den nächsten Monaten Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen bilden.
Wir werden unsere Öffentlichkeitsarbeit noch verstärken.
Wir wollen noch mehr Druck auf die Politik ausüben.
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Hochwasser in Ostdeutschland: ASB-Helfer im Einsatz für Flutopfer in Sachsen/Aufräumarbeiten in vollem Gange
Köln (ots) - Seit Samstag, 7. August 2010, sind Katastrophenhelfer des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in Sachsen im Einsatz, um die Bewohner der überfluteten Grenzgebiete zu evakuieren und zu versorgen. In Neustadt, Görlitz, Chemnitz und Sebnitz kümmerten sich die ASB-Helfer um die Betreuung der Menschen in den Notunterkünften. Zugleich übernahmen die Einsatzkräfte die Essensversorgung der Hilfskräfte der Feuerwehr.
Nachdem die Pegelstände der Neiße und ihrer kleinen Nebenflüsse seit Sonntagabend wieder fallen, beginnen im Landkreis Görlitz und der Sächsischen Schweiz nun die Aufräumarbeiten. "Damit Häuser und Wohnungen schnell wieder bewohnbar werden, planen wir die Bereitstellung von Trockengeräten", erklärt Harald Schottner, Leiter der Abteilung Notfallvorsorge und Katastrophenschutz beim ASB-Bundesverband. Außerdem werden in Oybin, Görlitz, Bautzen und Sebnitz überflutete Kindertagesstätten durch ASB-Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes ausgepumpt und von Schmutz und Schlamm gereinigt.
Um den Menschen in den Flutgebieten schnell helfen zu können, stellt der ASB-Bundesverband 10.000 Euro Soforthilfe aus seinem Nothilfefonds bereit. Mit dem Geld sollen die betroffenen Flutopfer, die ihren Besitz durch die Wassermassen verloren haben, mit Lebensmitteln, Hygieneartikel und anderen Hilfsgütern versorgt werden.
Neben den Hilfsmaßnahmen im sächsischen Grenzgebiet bringt der ASB 1.400 Decken und 2.300 Isoliermatratzen in die polnischen Flutgebiete. Die Hilfsgüter werden in der stark betroffenen Stadt Bogatynia verteilt werden.
Helfen Sie uns zu helfen! Spenden Sie für die Menschen in den Flutgebieten:
ASB Deutschland e.V., Stichwort: Flut Ostdeutschland, Konto 1888, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
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--- [20.07.10 - 12:06] -------------------------------------
Afghanistan: Keine Beteiligung am "Konzept der Vernetzten Sicherheit"
/ Haiti: Caritas drängt auf politische Weichenstellung
Berlin (ots) - Mit Blick auf die internationale
Afghanistan-Konferenz hat Caritas-Präsident Peter Neher eine
Beteiligung des von der Bundesregierung geforderten "Konzepts der
Vernetzten Sicherheit" abgelehnt. "Wir begrüßen es, dass die
Regierung zusätzliche Mittel für die Arbeit der Hilfsorganisationen
in Afghanistan in Aussicht stellt, halten es aber für inakzeptabel,
dass die Vergabe dieser Gelder an sicherheitspolitische Bedingungen
geknüpft ist", sagte Neher bei der heutigen Vorstellung des
Jahresberichts von Caritas international in Berlin. "Als Christen
müssen wir dort helfen, wo Not herrscht, und nicht dort, wo es
außenpolitisch oder gar militärisch erfolgversprechend ist."
Politische Unabhängigkeit sei für die Helfer und Partner vor Ort
überlebensnotwendig, um nicht zur Zielscheibe von Aufständischen zu
werden. "Wir appellieren an die Regierung, die Verknüpfung von
Hilfsmitteln mit dem Konzept der Vernetzten Sicherheit aufzuheben und
die Eigenverantwortung und komplementäre Zielsetzung der
Hilfsorganisationen zu respektieren."
Von den Teilnehmern der heutigen Afghanistan-Konferenz forderte
der Leiter von Caritas international, Oliver Müller, ein klares
Bekenntnis, sich unabhängig von militärischen Rückzugsplänen weiter
für die Demokratisierung und den Wiederaufbau des Landes zu
engagieren. "Die Menschen in Afghanistan brauchen weiter unsere
Unterstützung. Die dortige Regierung wird noch lange nicht in der
Lage sein, den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten." Außerdem
forderte Müller größere Anstrengungen im Kampf gegen die ausufernde
Korruption: "Sie ist ein großes Entwicklungshindernis und darf
anderen politischen oder militärischen Problemen nicht untergeordnet
werden."
Sechs Monate nach dem Erdbeben in Haiti zog das Hilfswerk der
deutschen Caritas eine positive Zwischenbilanz seiner Hilfsmaßnahmen.
Nach der unmittelbaren Nothilfe, für die Caritas in-ternational rund
zwei Millionen Euro aufgewendet habe, widme man sich nun dem
langfristigen Wiederaufbau. Caritas international werde sich
insbesondere beim Aufbau von Sozialeinrichtungen, Gesundheitszentren
und Ausbildungsstätten sowie der psychosozialen Begleitung der
Erdbebenopfer engagieren. Bisher seien mehr als 18 Millionen Euro an
Spenden für Haiti bei dem Hilfswerk eingegangen. Kritik äußerte
Caritas international an den politischen Rahmenbedingungen: "Wir
brauchen ein tragfähiges städtebauliches Konzept, rechtsverbindliche
Regelungen für den Wiederaufbau und die gerechte Einbindung aller
Bevölkerungsgruppen in die Entwicklung des Landes. Diese Fragen
müssen von der Regierung und der Gebergemeinsaft schnellstmög-lich
geklärt werden", forderte Oliver Müller. Kurz vor Beginn der
Hurrikansaison seien noch immer fast eine Million Menschen obdachlos
oder lebten in Notunterkünften.
2009 förderte Caritas international 846 Projekte in 84 Ländern mit
insgesamt 41,6 Millionen Euro. 55 Prozent der Mittel flossen in
Katastrophenhilfe- und Wiederaufbauprojekte, 45 Prozent machten
soziale Projekte für Kinder sowie alte, kranke und behinderte
Menschen aus. Geografisch lagen die Schwerpunkte unserer Arbeit in
Afrika und Asien. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten lag bei
8,3 Prozent.
Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
Mitgliedsverbänden.
Originaltext: Caritas international
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--- [09.07.10 - 11:36] -------------------------------------Erdbeben Haiti: Auch nach einem halbem Jahr überwiegen die Probleme
Hurrikan-Saison hat begonnen/Katastrophenvorsorge beim Wiederaufbau
von großer BedeutungBonn (ots) - Bonn: Auch ein halbes Jahr nach dem Erdbeben in der
Nähe von Port-au-Prince, Haiti überwiegen die Probleme allenthalben.
Nach wie vor leben noch zig tausend Menschen unter denselben
Bedingungen wie direkt nach dem Beben. "Zur Zeit können wir nur
reaktiv handeln und versuchen, so viele Familien wie möglich zu
unterstützen", berichtet Thomas Rottland, Help-Koordinator für Haiti
nach seiner Rückkehr aus dem Land bei der Bundespressekonferenz. "Die
logistischen Probleme überwiegen in diesen Tagen: Für jede Einfuhr
brauchen wir Wochen, Landrechtsprobleme sind hier an der Tagesordnung
- ohne ein funktionierendes Katasteramt. Das hemmt die Hilfsmaßnahmen
ungemein."Zu groß war die Zahl der Menschen, die durch das Beben ihr Zuhause
verloren haben. "Bei 1,5 Mio. Obdachlosen auf einen Schlag, ist die
Anforderung an die internationale Helfergemeinschaft geradezu
herausragend", so Rottland weiter. "Das Beben hat nicht nur die
Infrastruktur des Landes lahm gelegt, sondern zahlreiche Beamte und
Regierungsmitglieder getötet. Das ist für einen Neuanfang verheerend.
Und nun kommt zu der Regenzeit die Hurrikan-Saison."Nach Ansicht von Experten wird die atlantische Hurrikan-Saison
2010 wesentlich intensiver ausfallen als normal. Auch Haiti muss mit
schweren Stürmen rechnen. "Ich möchte mir nicht ausmalen, welche
Folgen ein Hurrikan in der jetzigen Situation in Port-au-Prince
hätte", warnt Rottland. "Auch deswegen ist die koordinierte Arbeit
der Hilfsorganisationen so ungemein wichtig."Im Rahmen der Katastrophenvorsorge hat Help Planen für den Schutz
von 750 Familien eingelagert und bevorratet fünf medizinische
Nothilfekits, mit denen man jeweils 10.000 Menschen über 3 Monate
medizinisch grundversorgen kann. In Kooperation mit "Ein Herz für
Kinder" renoviert Help eine Schule in der Stadt Carrefour. "Hier
können die 300 Schüler demnächst wieder in ihre Schulräume einziehen
und müssen nicht mehr unter freiem Himmel unterrichtet werden",
erzählt Rottland. "Zudem kann die Schule auch wieder als Anlaufstelle
und Notunterkunft genutzt werden, wenn der Bedarf eintreten sollte."
Die Planung der Transithäuser ist abgeschlossen. Help hat dabei
besonders auf die spezifischen Bedürfnisse zur Katastrophenvorsorge
und Barrierefreiheit geachtet. Um den Bau der insgesamt 800
Übergangshäuser in Darbonne, Barbancourt und Canapé Vert in
Port-au-Prince zu beschleunigen, hat Help zusammen mit dem
Arbeiter-Samariter-Bund eine gemeinsame Produktionsstätte initiiert,
in der die Vorproduktion von Einzelteilen für die Übergangshäuser
erfolgt. In Kooperation mit Malteser International konnte Help ein
Gesundheitszentrum in Canapé Vert aufbauen. Dieses wird nun von Help
mit Medikamenten ausgestattet, um eine medizinische Versorgung von
über 180 Familien sicher zu stellen. "Wie bei vielen anderen
Katastrophen, haben gerade auch die letzten Monate in Haiti bewiesen,
dass die konzertierte Aktion der einzige Weg zur Bewältigung einer
solchen Katastrophe ist", bewertet Karin Settele Geschäftsführerin
von Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. die Situation.Für unsere Wiederaufbauprojekte in Haiti benötigen wir dringend
Spenden:Konto 2 4000 3000
BLZ 370 800 40 Commerzbank Köln Stichwort: Haiti
Originaltext: HELP - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
--- [09.07.10 - 11:15] -------------------------------------
Haiti: Enormer Wille zum Neuanfang / Aktion Deutschland Hilft ruft zu
besserer Integration aller Beteiligten aufBerlin (ots) - "Die Menschen in Haiti wollen am Neuaufbau ihres
Landes arbeiten und ihr Schicksal in die Hand nehmen. Sie erwarten
dabei aber bessere Unterstützung von ihrer Regierung", formuliert
Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft ihre
Eindrücke aus Haiti vor der Bundespressekonferenz des Bündnisses ein
halbes Jahr nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010."Wir haben immer noch die Hoffnung, dass aus der großen
internationalen Hilfsbereitschaft neue Chancen für die Entwicklung
des Landes erwachsen. Deswegen müssen die Haitianer, auch mit Hilfe
der internationalen Gemeinschaft, ein Regierungssystem entwickeln,
das den Ansprüchen der guten Regierungsführung entspricht",
erläutert Staatssekretär a.D. Heribert Scharrenbroich, Vorsitzender
von CARE Deutschland Luxemburg und Mitglied des
Koordinierungsausschusses von Aktion Deutschland Hilft seine
Beobachtungen im Land.Etwa ein Drittel der eingenommenen Spenden des Bündnisses von mehr
als 16 Millionen Euro wird für teilweise immer noch notwendige und
andauernde Nothilfemaßnahmen aufgewendet. Die anderen Mittel fließen
in den Neuanfang, und zwar zunächst in alle Maßnahmen, die dazu
dienen, den Menschen ein stabileres Dach über den Kopf, sanitäre
Einrichtungen und medizinische Grundversorgung zu geben: Durch den
Bau von Übergangshäusern, Gesundheitsstationen, Wasserverteilstellen,
aber auch Schuleinrichtungen und Kindergärten. Dabei gilt auch der
Katastrophenprävention ein besonderes Augenmerk, wie etwa aktuell der
Ausbau von Abwasserkanälen oder Wiederaufforstungsprojekte, die unter
Beteiligung der Bevölkerung in Cash for Work-Programmen stattfinden.Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn
starken deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer
Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu
leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige
Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die
bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Unter dem
gemeinsamen Spendenkonto 102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft
Köln ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln im Katastrophenfall
auf.Originaltext: Aktion Deutschland Hilft e.V
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--- [08.07.10 - 10:00] -------------------------------------
Weizen und Gemüse: Agrarkooperative in West-Afghanistan bringt erste
Ernte ein / Aus Flüchtlingen werden Bauern - Existenzgrundlage für 45
FamilienBraunschweig (ots) - Ihre erste Ernte fahren derzeit die
Mitglieder der Agrarkooperative in Saadat in der westafghanischen
Provinz Herat ein. 23 Familien - aus dem Iran zurückgekehrte
Kriegsflüchtlinge - haben 2009 gemeinsam mit dem internationalen
christlichen Hilfswerk Shelter Now die Genossenschaft gegründet,
heute wirtschaften 45 Haushalte gemeinsam. Zuvor hatten die Männer
und Frauen bei einer Partnerorganisation von Shelter Now an einem
Schulungsprogramm in Landwirtschaft und Gartenbau teilgenommen. "Dank
einer Grundausstattung mit Saatgut, landwirtschaftlichen Geräten und
einer Bewässerungsanlage bauen sie sich nun eine eigene Existenz
auf", berichtet der deutsche Shelter-Now-Direktor Udo Stolte.In den letzten Wochen haben die Mitglieder der Kooperative die
gemeinsame Weizenernte abgeschlossen. Das Getreide soll zunächst
eingelagert und später verkauft werden, wenn bessere Preise erzielt
werden können. Auf den abgeernteten Feldern werden nach der
Bodenbearbeitung Mungbohnen, Karotten und Kreuzkümmel angebaut.
Begonnen hat inzwischen die Gemüseernte: Zucchini, Auberginen,
Tomaten und Kürbisse werden der Wüste abgetrotzt, ebenso Gurken,
Zwiebeln, Melonen und Mais. Davon versorgen sich die Familien selbst
und verkaufen den Überschuss in den umliegenden Dörfern.Die Angehörigen der Agrarkooperative investieren mutig in ihre
gemeinsame Zukunft: Die einfachen Gerätschaften, die sie als
Starthilfe erhielten, haben sie verkauft und sich unter anderem eine
Dreschmaschine und einen Traktor angeschafft. "Ohne große
Lehreinheiten sind aus Individualisten überzeugte Genossenschafter
geworden", freut sich der deutsche Agrarexperte Ewald Göttler, der
für Shelter Now das Projekt begleitet. Die gemeinsame Technisierung
biete gute Chancen, die Probleme der Aufbauphase zu bewältigen.
Beratung durch Ewald Göttler und seine Frau Gudrun erhalten die
Bauernfamilien zum Beispiel in Fragen der Pflanzengesundheit und der
Bekämpfung von Schädlingen.Derzeit bewirtschaftet die Kooperative von Saadat 30 Hektar Pacht-
und 10 Hektar Regierungsland. Die Provinzregierung von Herat ist
derart angetan von dem Projekt, dass sie jetzt 400 Hektar fast
kostenlos zur Verfügung stellt - mit der Auflage, diese Fläche
landwirtschaftlich zu entwickeln.Shelter Now ist ein internationales Hilfswerk mit
Koordinierungsbüro in Deutschland. Seit 1983 ist es in Pakistan unter
dem Namen "Shelter Now International Pakistan" und seit 1988 in
Afghanistan als "Shelter Now International Afghanistan" tätig. Der
Name der Organisation in Deutschland lautet "Shelter Now Germany
e.V.". Shelter Now finanziert seine Hilfsaktionen zu einem großen
Teil aus privaten Spenden. Die effiziente und projektbezogene
Verwendung der Mittel wird Shelter Now durch das Deutsche
Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel
bescheinigt.Spendenkonto: Kontonummer 2523058, Norddeutsche Landesbank, BLZ
250 500 00Originaltext: Shelter Now Germany e.V.
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